Deutsche Tolkien Gesellschaft

Deutsche Tolkien Gesellschaft

Die Deutsche Tolkien Gesellschaft (DTG) beehrt uns natürlich auch zur MagicCon, denn was wären wir ohne eine Extraportion Tolkien? Mit dabei haben sie spannende Vorträge und werden nicht nur das Tolkien-Herz höher schlagen lassen, auch Harry Potter und Game of Thrones Fans kommen auf ihre Kosten.

Tobias M. Eckrich

Tobias M. Eckrich

Tobias M. Eckrich
1. Vorsitzende der Deutschen Tolkien Gesellschaft und Tolkienist aus Leidenschaft, ist vielen RingCon und HobbitCon Besuchern durch seine unterhaltsamen Vorträge mit den provokanten Themen besonders im Gedächtnis geblieben.
Er bringt zwei Vorträge zur MagicCon mit.

Ohne Tolkien keine Fantasy. Von Alice im Wunderland bis Harry Potter
Gäbe es ohne Tolkien wirklich keine Fantasy? In einem unterhaltungsvollen Vortrag soll dieser steilen These nachgegangen werden und dabei wird sich einmal durch die Fantasy-Geschichte gearbeitet außerdem schauen wir welchen Anteil Tolkien wirklich daran hatte. Denn Märchen gibt es ja schon lange und sind Märchen und Fantasy nicht ein und dasselbe?

Der Herr der Ringe: Realitätsflucht oder Realitätsverarbeitung?
Keiner literarischen Gattung haftet der ‚Makel’ der Realitätsflucht so vehement und stark an wie der Fantasy und der Science-Fiction. J.R.R. Tolkien hat sich mit dem Vorwurf der Weltflucht auseinandergesetzt. Doch was ist Eskapismus/Realitätsflucht eigentlich? Der Vortrag beschäftigt sich, am Beispiel vom Herrn der Ringe, mit dieser Frage und schaut ob der Herr der Ringe Realitätsflucht oder doch eher Tolkiens Realitätsverarbeitung ist.

Maria Zielenbach

Maria Zielenbach

Maria Zielenbach
Sie studiert Allgemeine Sprachwissenschaft in Köln und bringt zwei Vorträge mit.

„Ihr sprecht die Gemeine Zunge?“ ‒ Sprachen(un)vielfalt in Mittelerde und beyond

Egal welches Fantasybuch man aufschlägt, ob Der Herr der Ringe, Harry Potter, Die unendliche Geschichte, Narnia, Das Lied von Eis und Feuer, der Berufsstand der Dolmetscher ist dramatisch unterrepräsentiert. Zum Glück können sich nämlich (fast) alle Charaktere in einer netten „Gemeinsamen Sprache“ (Name flexibel) verständigen, egal aus welcher Ecke der Welt sie stammen. Aber ist das überhaupt realistisch? Könnte ein Hobbit aus dem Auenland in unserer Welt mit einem Gondarianor, der über 1.500 km entfernt lebt, eine Sprache teilen? Dieser Vortrag möchte das Phänomen „Gemeinsame Sprache“ aus der Sicht der Linguistik angehen.

Andreas Zeilinger

Andreas Zeilinger

Andreas Zeilinger
Er ist Jahrgang 1971, studierter Betriebswirtschaftler und von Beruf angestellter Steuerberater. Seit seiner Kindheit ist er Fantasy-Fan und langjähriges Mitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft. Andreas hat einen Vortrag zu Tolkien und Martin im Gepäck.

Stellvertreter des Herrschers bei Tolkien und Martin: Der Truchsess von Gondor und die Hand des Königs von Westeros
Der Truchsess war zunächst ein wichtiger Berater des Königs von Gondor; in der königslosen Zeit wurden die Truchsesse Herrscher Gondors und bewahrten das Reich bis zur Rückkehr des Königs. Die Hand des Königs der Sieben Königslande von Westeros war ebenfalls Berater und Stellvertreter des Herrschers und Verwalter des Reiches. Dieser Vortrag befasst sich mit der Geschichte beider Hofämter in den Fantasy-Welten von J.R.R. Tolkien und George R.R. Martin. Auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden dargestellt.

Sophie Bauer | DTG

Sophie Bauer

Sophie Bauer und Maria Zielenbach
Sophie Bauer studiert Allgemeine & Vergleichende Literaturwissenschaften und Geschichte in Frankfurt.

J.R.R. Tolkien, G.R.R. Martin und was sie neben dem R.R. noch verbindet
G.R.R. Martin wird nicht von wenigen als „der neue Tolkien“ beworben und gehandelt. Und nicht erst seit ihrem epischen Rapbattle werden sie miteinander gemessen. Aber in wie weit gibt es Übereinstimmungen zwischen den Werken der beiden Jahrhundert-Autoren?
In diesem Vortrag möchten wir die Darstellung von Rittern, Königen und sonstigen Bewohnern ihrer Welten vergleichen. Was sind die größten Unterschiede? Wie mittelalterlich sind sie? Außerdem wollen untersuchen, ob gewisse Handlungsstränge und Charaktere vielleicht in beiden Welten auftauchen.