Kurzgeschichten zum „Witcher“ & Buchvorstellung „Der Name des Windes“

Kurzgeschichten zum „Witcher“ & Buchvorstellung „Der Name des Windes“

Renate Knobloch-Maas präsentiert Kurzgeschichten zum Witcher und eine Buchvorstellung des Buches Der Name des Windes auf der MagicCon 2017.

Hexer mit Humor: Kurzgeschichten zum „Witcher“
Vom polnischen Autor Andrzej Sapkowski stammt die Buchvorlage für die „Witcher“-Spiele. Die ersten Erzählungen über den Hexer Geralt von Riva wurden als Kurzgeschichten veröffentlicht; bereits in diesen zeigt sich sehr schön der eigenwillige Umgang des Autors mit bekannten Märchenelementen und Geralts charakteristisch grimmiger Humor in einem von Kriegen, Rassenkonflikten und anderem Bösem geprägten Universum.

Der Vortrag beinhaltet sowohl die Buchvorstellung und eine Einführung in einige Hintergründe des Witcher-Universums wie auch kurze Lesungen einiger Highlights aus den Büchern.

„Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss
In der originalen Widmung des Buches heißt es „Für meinen Vater, der mich gelehrt hat: wenn ich etwas machen will, dann soll ich mir die nötige Zeit dafür nehmen und es richtig machen“. Patrick Rothfuss brauchte sehr lange für seinen ersten Fantasyroman, aber es hat sich gelohnt.

„Der Name des Windes“ beginnt ganz klischeemäßig im Nirgendwo bei einem kleinen Dorf in einer unbedeutenden Taverne, mit einem Wirt namens Kote. Ein fahrender Schreiber und Chronist erkennt, dass Kote nicht der ist, der er zu sein behauptet, sondern der berühmt-berüchtigte Kvothe, über den so viele Geschichten existieren, dass es kaum möglich ist, die Lügen von der Wahrheit zu trennen. Schließlich willigt Kvothe ein, dem Chronisten seine wahre Geschichte zu erzählen, unter der Bedingung, dass sie exakt so aufgeschrieben wird, wie Kvothe selbst sie erzählt – und dass es drei Tage dauern wird, sie richtig zu erzählen.

Es ist aber – zumindest dem Leser – von vornherein klar, dass diese Geschichte noch gar nicht abgeschlossen ist, sondern die Charaktere noch mittendrin stecken.